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Aquarell und Acryl zwischen Andeutung, Weite und Präsenz
Pflanzliche Spuren
In diesen Arbeiten tauchen pflanzliche Formen nicht als genaue Abbildungen auf, sondern eher als Erinnerung.
Eine Linie wächst, eine Fläche öffnet sich, etwas verzweigt sich, ohne ganz Pflanze zu werden. Dieser Moment zwischen Sichtbarkeit und Auflösung – wenn eine Form nur angedeutet ist und trotzdem lebendig wirkt.
Das Aquarell lässt mir dabei wenig Raum für Kontrolle. Wasser, Pigment und Papier reagieren miteinander, manchmal klar, manchmal überraschend. Ich folge diesen Bewegungen und suche nach dem Moment, in dem nichts mehr hinzukommen muss.
So entstehen Bilder, die von Wachstum erzählen und einer Spur von Blütenduft . Nicht botanisch, sondern atmosphärisch. Pflanzenhaft, aber offen.
Zwischen Andeutung, Atem und Präsenz.


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